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Kreis MYK

Polnischen Honig als deutschen verkauft: Süßer Betrug stößt sauer auf

Einer süßen Versuchung konnte ein 53-Jähriger nicht widerstehen – mit unangenehmen Folgen: Der ungewöhnliche Fall von gewerbsmäßigem Betrug landete vor dem Schöffengericht Koblenz. Dort wurde dem Mann aus dem Kreis Mayen-Koblenz vorgeworfen, als Geschäftsführer einer Imkerei in den Jahren 2013 und 2014 mehr als 16.000 Kilogramm Honig aus Polen bezogen und hiervon circa 15.500 Kilo deklariert als deutschen Honig an verschiedene Firmen für insgesamt 81.000 Euro verkauft zu haben.

Von Thomas Krämer
Lesezeit: 2 Minuten
Doch damit nicht genug: Die Staatsanwaltschaft warf ihm auch noch vor, in diesem Zeitraum unbegattete Bienenköniginnen für 2000 Euro erworben und teilweise als begattete Königinnen für mehr als 3700 Euro weiterverkauft zu haben. Akribisch dokumentierte die Staatsanwaltschaft die Verfehlungen. Allein die Verlesung der Anklageschrift dauerte eine knappe Stunde. So wurde detailliert ...