Archivierter Artikel vom 30.04.2020, 06:00 Uhr
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Kruft/Region

Krufter Gemeindereferentin hat an Leitfaden mitgewirkt: Wie Trauernde in der Corona-Krise Trost erfahren

Seit 20 Jahren beerdigt Gemeindereferentin Marianne Krämer-Birsens Verstorbene aus der Pfarreiengemeinschaft Kruft-Nickenich. Seit der Corona-Krise hat sich die Trauerarbeit jedoch verändert: „Das erste Trauergespräch fand noch ohne Händeschütteln im Haus der Trauerfamilie statt. Das zweite dann schon nur noch am Telefon“, berichtet sie laut einer Pressemitteilung des Bistums Trier. Das Schwierige sei insbesondere der fehlende Blickkontakt. Ohne ihn, seien Pausen und Stille nicht gut auszuhalten. „Telefongespräche sind durchaus intensiver, konzentrierter“, sagt sie. Deshalb sei es wichtig, die Möglichkeit zu bieten, öfter zu telefonieren, „noch mal anzurufen und Vergessenes nachzuholen. Das wird durchaus genutzt“.

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