Archivierter Artikel vom 24.01.2014, 10:16 Uhr
Kaisersesch/Mayen

Kaisersescher Ärzte schieben jetzt in Cochem Dienst

Die Bürger, die nördlich der Autobahn 48 in der Eifel wohnen, müssen sich von Samstag, 1. Februar, anders orientieren.

Die Bürger, die nördlich der Autobahn 48 in der Eifel wohnen, müssen sich von Samstag, 1. Februar, anders orientieren: Dann werden sie, falls sie am Wochenende, feiertags oder mittwochs nachmittags einen Allgemeinarzt aufsuchen wollen, in die Bereitschaftsdienstzentrale ins Cochemer Marien-Krankenhaus fahren müssen. Betroffen sind die Bürger aus Düngenheim, Eppenberg, Eulgem, Gamlen, Hauroth, Kaisersesch, Kalenborn, Masburg und Urmersbach. Bis Ende Januar ist für sie noch die Zentrale im Mayener Krankenhaus zuständig. Umorientieren müssen sich ergo auch die Ärzte aus Kaisersesch. Sie schieben ab Ende Februar in der Bereitschaftsdienstzentrale in Cochem Dienst. Die Zentralisierung des Bereitschaftsdienstes stößt teilweise auf Kritik. Aus dem Zeller Raum gibt es viele ablehnende Stimmen aus der Ärzteschaft, sie musste sich dem Diktat der Kassenärztlichen Vereinigung beugen. Dieses Modell der KV soll landesweit angewendet werden. bro