Hochwasserschutz: An Trillbach und Nitz investiert die VG Vordereifel in Renaturierungen und Überflutungspolder
Hochwasserschutz in der Vordereifel: Mit Kaskadenkonzept gegen den Starkregen
In Virneburg soll eine Renaturierung im Ortskern und ein Schwemmholzrechen vor der Ortslage verhindern, dass das Wasser noch einmal so hoch steigt wie 2021.
Martin Boldt

VG Vordereifel. Seiner Eigenschaft als Fließgewässer wird der Trillbach derzeit nur noch mit Mühe gerecht: in einer kleinen Wasserader schlängelt er sich durch sein Bachbett bei Reudelsterz. Auch in der Eifel herrscht derzeit Dürre. Dass der Trillbach aber auch laut, tosend und wild sein kann, hat er 2016 gezeigt, als in seinem Kürrenberger Quellgebiet binnen einer Stunde mehr als 90 Liter Wasser auf den Quadratmeter niedergehen. Aus dem Rinnsal wird ein reißender Strom, der im wenige Kilometer entfernten Monreal, wo der Bach in die Elz mündet, schwere Überschwemmungen unter anderem auch an der Kita des Ortes anrichtet.

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Wir haben damals sofort reagiert“, sagt Matthias Steffens, Werksleiter des Abwasserwerkes der Verbandsgemeinde Vordereifel. Wie genau das aussieht, zeigt er nach einer kurzen Geländewagenfahrt durch Wald und Wiese östlich von Reudelsterz. Hier, an einem Durchlass, an dem der Trillbach einen Wirtschaftsweg passieren kann, hat die Verbandsgemeinde eine alte Fischteichanlage zurückgebaut und dem Gewässer neuen Platz geschaffen, um sich im Ernstfall ...

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