Archivierter Artikel vom 01.03.2021, 09:22 Uhr
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Mayen

Gewerbetreibende weisen in Mayen auf ihre Situation hin: Autokorso soll auf Nöte aufmerksam machen

Die eindeutige Botschaft lautet: Solidarität mit allen Betroffenen. Vor drei Wochen hat Markus Schmitt mit der Aktion „Wir machen aufmerksam“ auf die Situation der Gewerbetreibenden und Gastronomen hingewiesen. Um die existenzbedrohenden Folgen der Corona-bedingten Schließung und die teils mangelhafte staatliche Unterstützung in den Fokus zu rücken, hatte der Inhaber von Bad Schmitt dazu aufgerufen, die Städte in Geisterstädte zu verwandeln. Dafür hatte er seine Schaufenster mit schwarzer Folie abgehangen. Am Sonntagmorgen ging das „Wachrütteln“ mit einem von Versammlungsleiter Stefan Müller initiierten Autokorso in die zweite Runde. „Unter Corona-Bedingungen ist das eine besondere Herausforderung“, hob Müller im Gespräch mit unserer Zeitung hervor. Der in Mayen mit einem Ingenieurbüro ansässige Familienvater kennt die Sorgen und Nöte der Menschen in der Region.

Von Elvira Bell Lesezeit: 3 Minuten