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Andernach

Ausstellungsreihe zum 800. Jubiläum des Andernacher Mariendoms: „Im Haus des Vaters gibt es viele Wohnungen“

Von Lieselotte Sauer-Kaulbach
Karin Meiner bei ihrer Performance im Mariendom Anderanch.
Karin Meiner bei ihrer Performance im Mariendom Anderanch. Foto: Lieselotte Sauer-Kaulbach

Noch bis Samstag, 4. April, läuft im Mariendom Andernach eine Ausstellung der Reihe „Im Haus des Vaters gibt es viele Wohnungen“. Liebe, Hoffnung. Karin Meiner hat den christlichen Tugenden zwei Worte hinzugefügt, „Gewalt“ und „Macht“. Hat alle vier Wörter in großen Buchstaben mit weißer Kreide auf den Fußboden des Mariendoms in Andernach geschrieben. Schon das Schreiben ist Teil ihrer Performance zum Start der dreiteiligen, von Ursula Goldau und Christian Rathke konzipierten und kuratierten Ausstellungsreihe „Im Hause des Vaters gibt es viele Wohnungen“, die zu den Feiern zum 800. Jubiläum der Kirche gehört.

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Und während sich die erfreulich zahlreichen Besucher der Vernissage die im südlichen Seitenschiff ausgestellten Arbeiten anschauen, während Stefan Dumont und Rathke die Ausstellung eröffnen, schreitet Karin Meiner, freischaffende Künstlerin seit 1983, Initiatorin und Ausführende zahlreicher themenbezogener Projekte und Interventionen, mit bloßen Füßen über die ein Quadrat formenden vier Wörter. Wieder ...