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Cochem

3. Türchen im RZ-Adventskalender: Ein Blick in die oberen Etagen des Bergfrieds der Reichsburg Cochem

Von Thomas Kölsch
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Selbst der Hausmeister klettert selten so hoch Foto: Thomas Kölsch
Lesezeit: 3 Minuten

Der Blick aus den winzigen Turmfenstern ist imposant: Aus den Erkern des Bergfrieds der Reichsburg Cochem schweift der Blick über das Moseltal und die mittelalterliche Innenstadt, die rund 130 Meter tiefer liegt. Sehr viel höher kann man in dem alten Gemäuer nicht hinaufklettern; nur eine Leiter ragt noch in die Turmspitze hinein und gewährt Zugang zum Dach, doch dorthin möchte Jörg Wronka nun wirklich niemanden mehr lassen.

Der Hausmeister der Reichsburg klettert selbst nur selten bis ganz nach oben, eigentlich nur, wenn er die Brandmelder inspizieren oder die Fahne austauschen muss – und schon der Zugang zu der Ebene darunter ist für die Öffentlichkeit eigentlich tabu. Für die Rhein-Zeitung macht der 58-Jährige aber eine Ausnahme. Der mächtige Bergfried ...