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Koblenz

24. Türchen im RZ-Adventskalender: Gebäude wurde einst als Beinhaus genutzt

Manchen Kirchen sieht man ihr Alter nicht an, im Guten wie im Schlechten. So wie der Michaelskapelle: Vor 700 Jahren wurde das Gebäude südlich der Liebfrauenkirche erstmals urkundlich erwähnt, doch weder von außen noch von innen ist die lange Historie ersichtlich.

Von Thomas Kölsch
Lesezeit: 3 Minuten
Von gotischen Zierelementen keine Spur, stattdessen beherrschen weiß getünchte, rissige Wände das Bild. Nur ein barockes Deckengemälde, das den Erzengel Michael und den „Sturz der Verdammten“ zeigt, zeugt davon, dass die Kapelle jahrhundertelang eine wichtige Rolle im Stadtleben spielte. Und heute? Die Michaelskapelle liegt schlafend da und wartet auf die dringend ...