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    Gartentipps unseres Experten: Kübelpflanzen können an die Luft

    „Alles im grünen Bereich“, mit großer Gelassenheit reagiert unser Gartenexperte Werner Ollig auf den nach einem großartigen Start in der vergangenen Woche etwas schwächelnden Frühling: „Das wird schon.“ Wie jeden Dienstag bis Ende April gibt der Leiter der rheinland-pfälzischen Gartenakademie in Neustadt/Weinstraße auf unserer Seite Leben Tipps zu den im Garten anstehenden Arbeiten der kommenden Woche.

    Raus aus dem Winterquartier, hin auf die Terrasse: Kübelpflanzen wie dieser Gummibaum brauchen zunächst einen schattigen Platz, um sich im Frühjahr langsam an das Licht zu gewöhnen.
    Raus aus dem Winterquartier, hin auf die Terrasse: Kübelpflanzen wie dieser Gummibaum brauchen zunächst einen schattigen Platz, um sich im Frühjahr langsam an das Licht zu gewöhnen.
    Foto: Eva Morgenstern

    „Alles im grünen Bereich“, mit großer Gelassenheit reagiert unser Gartenexperte Werner Ollig auf den nach einem großartigen Start in der vergangenen Woche etwas schwächelnden Frühling: „Das wird schon.“ Wie jeden Dienstag bis Ende April gibt der Leiter der rheinland-pfälzischen Gartenakademie in Neustadt/Weinstraße auf unserer Seite Leben Tipps zu den im Garten anstehenden Arbeiten der kommenden Woche.

     

    Mit beginnendem Austrieb sollte der Winterschnitt der Obst- und der sommerblühenden Ziergehölze beendet sein, rät Ollig. Wer es bis jetzt nicht geschafft hat, der wartet bis zum Sommer.

    Rosenschnitt ist fällig

    Der Rosenschnitt muss aber auf jeden Fall im Frühjahr erfolgen, da die Rose nur am diesjährigen Holz blüht. Die frühjahrsblühenden Sträucher schneidet man nach der Blüte. Das gilt etwa für die schon in den Startlöchern stehenden Forsythien, erklärt Werner Ollig, „sonst würde man ja die angebildeten Blütenanlagen entfernen“.

     

    An vielen Gehölzen, vor allem an immergrünen, wie zum Beispiel Kirschlorbeer, zeigen sich jetzt die Folgen des lang anhaltenden Frostes der vergangenen Monate: braune Blätter und vertrocknete Zweige. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht abzuschätzen.

    Ollig: „Man kontrolliert, ob noch Leben in der Pflanze ist, indem man mit dem Fingernagel etwas Rinde abkratzt. Ist die Pflanze unter der Rinde noch hellgrün, ist im Holz kein Frostschaden. Ist es jedoch braun, so ist mit Schäden beim Austrieb zu rechnen.“ Trotzdem wartet man mit dem Griff zur Schere noch, bis klar ist, wie stark die Frostschäden tatsächlich sind. Vielen Pflanzen ist noch gar nicht anzusehen, wie stark sie geschädigt sind und ob sie noch leben. Erst mit beginnendem Austrieb werden die erfrorenen, toten Triebe abgeschnitten.

    Salat und Kohlrabi kann gepflanzt werden

    Nachdem die ersten Freilandsaaten bereits erfolgten, können nun auch die ersten Salat- und Kohlrabipflänzchen ins Freiland. Allerdings ist vorsichtshalber eine Abdeckung mit Vlies oder Folie notwendig, erklärt der Gartenexperte.

    Und noch ein wichtiger Hinweis: In der Zeit vom 1. März bis 30. September dürfen Hecken, Bäume und Sträucher nicht gerodet oder auf Stock gesetzt werden. Der Grund dafür ist der Beginn der Brutzeit der heimischen Vögel, die dadurch geschützt werden sollen. Ausgenommen von dieser Regelung ist natürlich ein Pflege-, Rück- oder Formierungsschnitt bei Gehölzen im Garten sowie Sommerschnittmaßnahmen an Obstgehölzen.

    Kübelpflanzen zunächst stundenweise an einen geschützten Platz stellen

    „Bei frühlingshaften Temperaturen kann man die abgehärteten oder robusteren Kübelpflanzen wie etwa den Oleander wieder aus dem Winterquartier in den Garten schaffen“, sagt Werner Ollig. Man stellt sie auf einen schattigen, windgeschützten Platz. Anfangs nur kurz (circa 1 Stunde pro Tag), dann werden sie immer länger in der Sonne stehen gelassen. Hierzu ist die Morgensonne am besten geeignet, denn in der Mittagssonne droht auch den Pflanzen möglicherweise ein Sonnenbrand.

     

    Idealerweise stehen die Kübelpflanzen auf Untersetzern, Brettern mit Rollen oder man benutzt für große Kübel eine Sackkarre. So kann man sie vom Überwinterungsraum ins Freie und zurück rollen. Ist dies nicht möglich, muss bei Bedarf schattiert und die Pflanze über Nacht mit Folie gegen die noch möglichen tiefen Temperaturen oder gar Frost geschützt werden. Auch wenn Oleander leichte Minustemperaturen verträgt, muss man das Thermometer im Auge behalten und ihn bei einem Kälteeinbruch wieder rein holen.

    Von unserem Redakteur Edgar Konrath

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