Die Weltmeere gelten als der Ursprung allen Lebens auf der Erde. Sie sind das größte zusammenhängende Ökosystem auf unserem Planeten und obwohl sie etwa 70 % der Erdoberfläche bedecken, wissen wir mehr über die Oberflächen von Mond und Mars als über die Weltmeere, deren Tiefen lediglich zu 5 % erforscht sind.

Die Ausstellung Expedition Weltmeere der Bundeskunsthalle taucht in die geheimnisvollen submarinen Gefilde ein. Im Mittelpunkt stehen das Erforschen und Erkunden unterschiedlicher Facetten der maritimen Welten: die Schönheit der rätselhaften Lebensräume unter Wasser und gleichzeitig ihre Bedrohung durch Verschmutzung, Lärm, Übernutzung mariner Ressourcen und den vom Menschen verursachten Klimawandel. Aber auch die Weltmeere als lebendige Transferzone für Menschen, Waren und Ideen und als Sehnsuchtsort werden beleuchtet.
Neben naturwissenschaftlichen Objekten erzählen technische und wissenschaftliche Geräte von der heutigen Erforschung der Weltmeere, während historische und zeitgenössische künstlerische Werke ihre Bedeutung als Quelle der Inspiration und Kreativität vor Augen führen.

Tiefsee hautnah (digital) erleben
Zwei spektakuläre immersive Stationen bringen das „ozeanische Gefühl“ unmittelbar näher. Der „Fahrstuhl in die Tiefsee“ führt auf eine Reise von der Meeresoberfläche bis zum Grund des Marianengrabens – elf Kilometer in die Tiefe. Noch intensiver wird das Erlebnis in der Tauchstation am Meeresgrund: Dank der Virtual-Reality-Technologie lässt sich das Leben in der Dunkelheit der Ozeane erkunden.

