Köln
RZ exklusiv: Sigmar Gabriel warnt nach Kölner Messerattentat vor Erstarken des rechten Randes
Attentat auf OB-Kandidatin
Der Angriff auf die parteilose Kandidatin Reker lässt viele Kölner fassungslos zurück. Foto: Oliver Berg
Oliver Berg. dpa

Köln. Nach dem Messerattentat auf die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker hat der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel gegenüber der Rhein-Zeitung vor einem Erstarken des rechten Randes in Deutschland gewarnt.

Lesezeit 3 Minuten

Attentat auf OB-Kandidatin
Der Angriff auf die parteilose Kandidatin Reker lässt viele Kölner fassungslos zurück. Foto: Oliver Berg
Oliver Berg. dpa

„Das ist schockierend, weil es zeigt, dass in einem Teil der Gesellschaft die Radikalisierung zugenommen hat“, sagte er. Und weiter: „Man muss leider sagen, wenn solch eine Stimmung so wächst, dann gibt es Fanatiker, die sich selbst quasi als Vollstrecker des Volkswillens empfinden.“

Attentat auf OB-Kandidatin
Polizistinnen sichern im Kölner Stadtteil Braunsfel den Tatort. Foto: Federico Gambarini
Federico Gambarini. dpa
Am Tatort
Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD, r) informiert sich am Tatort. Foto: Federico Gambarini
Federico Gambarini. dpa
Attentat

Messerangriff auf die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker. Der Angriff hat sich bei einem Wahlkampftermin im Stadtteil Braunsfeld ereignet. Sie ist außer Lebensgefahr. 

Oliver Berg. dpa
Attentat auf OB-Kandidatin in Köln

Ein Polizist sichert in Köln den Tatort im Stadtteil Braunsfeld. Foto: Federico Gambarini

Federico Gambarini. dpa
Henriette Reker
Henriette Reker ist die gemeinsame Kandidatin von CDU, Grünen und FDP für die Oberbürgermeisterwahl in Köln. Foto: Oliver Berg/Archiv
Oliver Berg/Archiv. dpa
Henriette Reker
Henriette Reker am Freitag beim Straßenwahlkampf in Köln. Foto: Oliver Berg
Oliver Berg. dpa
1 / 6

Gabriel griff vor allem die rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) scharf an. „Und dass ein AfD-Vertreter gefordert hat, die Todesstrafe wieder einzuführen, damit man die Mitglieder der Regierung an die Wand stellen könne, zeigt, was sich da inzwischen für ein brauner Sumpf in der rechten Ecke – politisch zum Beispiel auch in der AfD – organisiert hat“, betonte der Sozialdemokrat gegenüber der Rhein-Zeitung.

Von Dietmar Brück

Ressort und Schlagwörter