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Fahrgastverband: Bundesregierung schuld am Hitzestau in ICEs
Hitze im defekten ICE lässt Schüler kollabieren
Helfer versorgen im Bahnhof Bielefeld Schüler, die in einem ICE wegen defekter Klimaanlage kollabiert sind (Foto von 10.07.2010).
DPA

Der Fahrgastverband Pro Bahn gibt der Bundesregierung die eigentliche Schuld am erneuten Ausfall der Klimaanlagen in rund 20 Zügen. „Die Bahn AG hat das Problem von der staatlichen Bundesbahn geerbt“, sagte der Sprecher von Pro Bahn, Matthias Oomen, der Rhein-Zeitung.

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Der Fahrgastverband Pro Bahn gibt der Bundesregierung die eigentliche Schuld am erneuten Ausfall der Klimaanlagen in rund 20 Zügen. „Die Bahn AG hat das Problem von der staatlichen Bundesbahn geerbt“, sagte der Sprecher von Pro Bahn, Matthias Oomen, der Rhein-Zeitung.

Der Austausch der defekten Klimaanlagen dauere zwei Jahre, „weil die Bundesregierung pro Jahr eine Rendite von einer halben Milliarde Euro verlangt“. Dies, so sagte Oomen, „schürt der Bahn die Luft ab“, in neue Züge und Werkstätten zu investieren. „Sie muss Symptome kurieren. Die Schuld hat aber die Bundesregierung“, so Pro Bahn.

Der Fahrgastverband, der damit die Bahn AG in Schutz nimmt, betont auch: „Das Notfallkonzept funktioniert hervorragend“, wie der Verband aus Rückmeldungen von Passagieren die gehört hat, die in überhitzten Fernreisezügen unterwegs waren.

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