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    Berlin

    Internet-Währung: China bildet den größten Markt

    Internetnutzer können sich einzelne Bitcoins selbst herstellen – per Computer. Allerdings sind die Produktionskosten inzwischen immens hoch.

    Mithilfe spezieller Computer kann sich jedermann selbst Bitcoins herstellen – und das durchaus legal. Allerdings ist der Rechenaufwand zuletzt so stark gewachsen, dass die Stromkosten den Ertrag auffressen.
    Mithilfe spezieller Computer kann sich jedermann selbst Bitcoins herstellen – und das durchaus legal. Allerdings ist der Rechenaufwand zuletzt so stark gewachsen, dass die Stromkosten den Ertrag auffressen.

    1. Bitcoins zum Selbstherstellen:

    Eine spezielle Software, die sich jedermann mit genügend Kenntnissen herunterladen kann, stellt selbst neue Bitcoins her. Das muss man sich dann so vorstellen, dass der Computer über Tage und Wochen rechnet und dank Vernetzung mit den Schaltstellen anderer Bitcoin-Rechner im Netz irgendwann einen zehntausendstel Bitcoin geschöpft hat.

    Manche besonders enthusiastischen Nutzer machen das. Im verteilten Rechennetz lösen diese Programme auf den Computern der Anwender einen Teil der komplexen Rechenaufgabe – und bekommen am Ende bei Lösen der Aufgabe ihren Anteil an dem Ertrag zurück. Inzwischen sind die Aufgaben so komplex, dass herkömmliche Rechner nicht mehr ausreichen.

    Der eine oder andere Nutzer dürfte vor einiger Zeit auf diesem Weg tatsächlich zu einer guten Summe Gewinn gelangt sein – doch wie Angebote auf Ebay und Co. zeigen, wird vielfach die Hardware zum Berechnen von Bitcoins mittlerweile wieder verkauft. Denn die gestellten Aufgaben zum Lösen der nächsten Aufgabe werden immer komplexer, und der Stromverbrauch für die Geräte kann die Erträge kaum noch aufwiegen.

    2.Welcher reale Wert steckt hinter der Währung?

    Anders als bei den Goldreserven eines Staates steckt hinter Bitcoins nur die zur Verfügung gestellte Rechenkraft für eine Art Spaßaufgabe. Daher würde auch keine Regierung eingreifen, falls der Wert der Bitcoins auf einen Schlag sinkt. Andererseits kann schon die Äußerung eines Marktteilnehmers wie etwa der chinesischen Zentralbank, die die Währung gern zur Schwächung des US-Dollars befördern möchte, kurzfristige Kurssteigerungen verursachen.

    Gerade in China gibt es zurzeit großen Zuspruch für die junge Währung, durchaus unterstützt von der chinesischen Regierung. Danach sind die USA und Deutschland die größten Umschlagplätze für das virtuelle Geld.

    3.Taugen Bitcoins als Weihnachtsgeschenk?

    Es gibt vereinzelt Anbieter von Bitcoin- Münzen, etwa www.casascius.com. Dabei ist der Dateischlüssel, der den Bitcoin verkörpert, wie auf einem kleinen Zettel im Inneren der Münze aufgedruckt, von außen ist er nicht sichtbar. Durch Zerstören der Münze und Auslesen des Schlüssels könnte sich ein Besitzer den Wert am Computer zu eigen machen. Allerdings kostet bei diesem Anbieter eine 1-Bitcoin- Münze zurzeit 24,19 BTC beziehungsweise 12 000 Euro. Besser Finger weg. Auch das Einrichten eines Bitcoin-Kontos für den Enkel ist gefährlich. Im schlimmsten Fall droht der Totalverlust des eingesetzten echten Geldes.

    Die 13 wichtigsten Fragen zu BitcoinsHintergrund: Seriöser Trend oder Schneeballsystem?
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