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    Schüler löchern Nobelpreisträger Yunus

    Muhammad Yunus ist Nobelpreisträger - und "Stargast" am Mainzer RaMa. Das Gymnaisum ist die einzige deutsche Schule, die er dieses Jahr besucht, um mit Schülern zu diskutieren.

    Foto: picture alliance / dpa

    Mainz - Einen leibhaftigen Friedensnobelpreisträger zu sehen, seine Persönlichkeit im Vortrag zu erleben, sogar selbst eine Frage an ihn zu richten: Diese Chance bekommen junge Mainzer am Dienstagnachmittag, wenn Professor Muhammad Yunus aus Bangladesh, Wirtschaftswissenschaftler und Friedensnobelpreisträger 2006, in der Turnhalle des Rabanus-Maurus-Gymnasiums (RaMa) mit rund 350 Schülern spricht.

    Die Idee zu dem Besuch hatte der Vater eines Schülers an das Gymnasium herangetragen, berichtet die stellvertretende RaMa-Leiterin Annette von Berlepsch. Dieser Vater, Hans Reitz, hatte im Jahr 2008 zusammen mit Yunus das "Grameen Creative Lab" in Wiesbaden gegründet - einer Organisation, die weltweit für die Idee des "Social Business" wirbt.

    Das Angebot eines so prominenten Besuchs ließ sich das RaMa nicht entgehen. Seit dem Frühjahr bereitete ein dreiköpfiges Lehrerteam den Nachmittag vor - "für alle interessierten Schüler der zehnten, elften und zwölften Klassen und die Abiturienten", erzählt v. Berlepsch. "Die jüngeren Schüler sind nicht dabei, weil die Gespräche ja auf Englisch geführt werden müssen."

    Doch gerade der Dialog mit den jungen Menschen ist es, worum es Yunus geht, wenn er dieses Jahr als einzige deutsche Schule das Mainzer RaMa-Gymnasium besucht, erzählt Simon Stegemann vom Grameen Crative Lab. Gedacht ist laut Stegemann sogar an eine längere Zusammenarbeit - von RaMa, Grameen Creative Lab und der Wiesbadener European Business School. "Durch solche Vernetzungen kann eine verantwortungsvolle Unternehmergeneration heranwachsen, die nicht nur Profitstreben als Maxime hat", hofft Stegemann.

    Ob sie die großen Erwartungen erfüllen, können Emma Kanz und Nils Muttray nicht versprechen. Die Ideen für Social-Business-Projekte vor der eigenen Haustür, die die Gymnasiasten ausgearbeitet haben, werden sie mit Yunus diskutieren

    Brigitte Specht

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