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    Mainz

    Schüler gestalten Werbeposter für eine saubere Stadt

    Untote Zigarettenkippen nehmen Kindergärten, Schulen und die ganze Stadt ein. Die Menschen erstarren vor Angst. Panik macht sich breit. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt, als es in der Mainzer "Dreck-Weg-Woche" darum ging, einen Beitrag im Namen der Umwelt zu leisten.

    Werbung auf recyclebarem Toilettenpapier - Warum nicht? Die Elterninitiative Kinderwiese zeigt, wie's geht.
    Werbung auf recyclebarem Toilettenpapier - Warum nicht? Die Elterninitiative Kinderwiese zeigt, wie's geht.
    Foto: Stadt Mainz

    Kippenzombies kann man zwar beruhigt ins Reich der Albträume verbannen, doch die Kinder des Nachbarschaftstreffs Laubenheim haben sich Gedanken gemacht und die Botschaft kommt an: "Müll gehört nicht auf die Straße!" Dafür gab's den ersten Platz.

    13 Mainzer Einrichtungen zeigten beim Wettbewerb "Werbeposter für eine saubere Stadt", wie man Mainz sauberer machen kann und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Vom bunten Stempelbild über Collagen aus Glasscherben und Kronkorken bis hin zu Anregungen, wie man seine Einmachgläser und Toilettenrollen als Spielzeug wiederverwenden kann. Es wurde gesammelt, gebastelt und gemalt.

    Poster mit viel Fantasie

    Das Kinderhaus Mainz dokumentierte mit Fotos, wie die Kinder eine zunächst vermüllte Wiese aufräumten und sich so Platz zum Spielen schafften. "Müll aufräumen! Mehr Spaß am Spielen" lautete hier das Motto. Eine besonders farbenfrohe Zusammenstellung von Bildern lieferte die Klasse 4a der Goethe-Grundschule. Man sieht Leute die es richtig machen, solche, die das mit dem Recycling noch nicht so ganz verstanden haben und außerdem Tipps, wie jeder selbst ein bisschen was für die Umwelt tun kann ("Spar Benzin, fahr Fahrrad").

    Beim Beitrag der Vorschüler aus der Kita "Sandflöhe" sollen traurige Fische und ein vermüllter Fluss dem Betrachter zeigen, wie wir der Umwelt schaden, wenn wir unseren Abfall nicht ordnungsgemäß entsorgen. Sehr kreativ waren auch die modebewussten Teilnehmer des Jugendzentrums Weisenau: Anstatt ihre Milchkartons wegzuwerfen, haben sie sie zu praktischen Umhängetaschen verarbeitet.

    "Man sieht, dass die Kinder sich hier ernsthaft Gedanken zum Thema gemacht haben. Wir Erwachsenen wissen im Grunde, wie man's richtig macht. Uns muss man nur hin und wieder aufrütteln", erklärte Abfallberater Rainer Ritter.

    Ida Schelenz

    Info: Bis 14. Juli sind die Bilder im Umweltinformationszentrum in der Dominikanerstraße zu sehen

    Kippenzombies und Recyclingtipps zur Dreck-Weg-Woche in Mainz
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