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Mainz

Leihräder: System wird verfeinert

Noch nicht einmal ein Jahr lang ist das Fahrradverleihsystem der Mainzer Verkehrsgesellschaft für jedermann in Betrieb, schon haben sich die gelben Räder als Teil des Stadtbildes etabliert. Und das Interesse der Kunden ist seit dem 21. April kontinuierlich gestiegen. 145 000 Vermietungen verbuchte die MVG im vorigen Jahr.

Der Schließmechanismus erfolgt künftig am Fahrrad, nicht mehr an der Station, erläutert MVG-Prokurist Michael Kraus. 
Foto: Bernd Eßling
Der Schließmechanismus erfolgt künftig am Fahrrad, nicht mehr an der Station, erläutert MVG-Prokurist Michael Kraus.
Foto: Bernd Eßling

Mainz – Noch nicht einmal ein Jahr lang ist das Fahrradverleihsystem der Mainzer Verkehrsgesellschaft für jedermann in Betrieb, schon haben sich die gelben Räder als Teil des Stadtbildes etabliert. Und das Interesse der Kunden ist seit dem 21. April kontinuierlich gestiegen. 145 000 Vermietungen verbuchte die MVG im vorigen Jahr. Geschäftsführer Jochen Erlhof rechnet damit, dass sich die Zahl der Nutzer in diesem Jahr verdoppeln wird. Täglich sind momentan mindestens 300 Menschen in Mainz mit einem der 600 MVG-Fahrräder unterwegs. Erlhof rechnet für 2013 mit Spitzenwerten von 1500 bis 2000 Buchungen pro Tag. Daher soll das System ausgefeilt werden.

"Das Fahrrad selbst ist gut, aber das Benutzersystem hat noch Schwächen", erläuterte Erlhof gestern. So kommt es öfter vor, dass eine Station elektronisch nicht erkennt, wie viele Fahrräder dort aktuell angedockt sind. Daher wird ab 28. April an sechs neuen und zentralen Stationen ein neuer Prototyp getestet, erläuterte MVG-Prokurist Michael Kraus. Die Teilnehmer der ersten Testphase ab 2011 sind bereits schriftlich informiert worden, wieder mitzumachen. Auch der Einsatz von zwölf Elektrorädern wird getestet.

Drei Änderungen wird es an den Teststationen geben, erklärte Kraus. Es wird ein zentralen Zugriff auf die Stationen geschaffen, um von dort mögliche Fehler zu überprüfen und zu beheben. Der Abschlussmechanismus befindet sich bei den neuen Stationen am Fahrrad, nicht mehr an der Station. Und drittens werden die witterungsanfälligen Touch-Screens an den Stationen durch Tastaturen ersetzt.

Die Testphase läuft voraussichtlich bis Jahresende. Bis dahin ist keine weitere Ausweitung des Netzes auf bislang nicht berücksichtigte Stadtteile wie Lerchenberg oder Marienborn geplant. "Die Musik spielt in der Innenstadt", begründete Erlhof dies. "Wir konzentrieren uns auf die Hauptkundenströme." So befinden sich zehn der 20 am häufigsten frequentierten Stationen in der Neustadt. Erst ab 2014 soll eine Ausweitung in entferntere Stadtteile erfolgen. Armin Thomas

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