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    Hessische Unis rüsten sich für Ansturm

    Die hessischen Universitäten platzen aus allen Nähten – und bekommen immer noch Zuwachs. Im neuen Sommersemester zählen die fünf staatlichen Unis mehr Studierende als vor einem Jahr und erreichen damit voraussichtlich erneut einen Rekord.

    Kein Einzelfall: Professor Mark Schrödter hält in der evangelischen Auferstehungskirche in Kassel vor mehreren Hundert Studenten seine Vorlesung "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" im Studiengang Soziale Arbeit. An den fünf hessischen Universitäten herrscht Massenbetrieb.  Foto: Uwe Zucchi
    Kein Einzelfall: Professor Mark Schrödter hält in der evangelischen Auferstehungskirche in Kassel vor mehreren Hundert Studenten seine Vorlesung "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" im Studiengang Soziale Arbeit. An den fünf hessischen Universitäten herrscht Massenbetrieb.
    Foto: Uwe Zucchi

    Frankfurt – Die hessischen Universitäten platzen aus allen Nähten – und bekommen immer noch Zuwachs.

    Im neuen Sommersemester zählen die fünf staatlichen Unis mehr Studierende als vor einem Jahr und erreichen damit voraussichtlich erneut einen Rekord, wie eine dpa-Umfrage ergab. Die Zahl der Studenten ist im Sommersemester allerdings traditionell niedriger als im Wintersemester, wenn deutlich mehr Studiengänge beginnen. Mit 114.246 Studierenden hatten die Hochschulen dem Statistischen Landesamt zufolge 2010 einen Sommer-Spitzenwert erreicht. Die größte Hochschule des Landes, die Frankfurter Stiftungsuniversität, zählt im neuen Sommersemester rund 38.300 Studenten, nach 35.744 vor Jahresfrist, wie Hochschulsprecher Olaf Kaltenborn sagte. Die Zahl der Bewerber liege um 20 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für die 330 Plätze in den Wirtschaftswissenschaften gab es beispielsweise 1800 Bewerber, auf 235 Jura-Studienplätze kamen 1000 Bewerber, auch für die insgesamt 160 Plätze im Lehramt Gymnasium und Grundschule gab es jeweils etwa achtmal so viele Bewerber. "Die Nachfrage geht deutlich nach oben. Wir steuern im Wintersemester deutlich auf über 40 000 Studierende zu", betonte Kaltenborn.

    In Gießen werden im Sommersemester voraussichtlich 23 200 Studierende eingeschrieben sein. Die Zahl von 853 Studienanfängern aus dem vergangenen Jahr werde voraussichtlich überschritten, sagte Sprecherin Charlotte Brückner-Ihl, ohne genaue Zahlen zu nennen. Besonders beliebt: Rechtswissenschaften, Geografie und Medizin.

    Von rund 1000 Erstsemestern geht die Technische Universität in Darmstadt (TUD) aus. Vor einem Jahr waren es 876, wie Sprecher Christian Siemens sagte. Beliebteste Fächer sind Informatik und Bauingenieurwesen/Geodäsie. Mit Architektur und Maschinenbau können Studierende nur im Wintersemester beginnen. Insgesamt zählt die TUD damit etwa 21 000 Studenten.

    An der Marburger Uni werden 1660 Studenten im ersten Fachsemester erwartet, gut 50 mehr als vor einem Jahr. Die Gesamtzahl der Studierenden werde bei knapp 21 000 liegen – etwas weniger als im Wintersemester, wenn viel mehr Studiengänge beginnen. Die Uni Kassel rechnet mit ungefähr 18 400 Studierenden, rund 200 mehr als vor einem Jahr. Darunter werden voraussichtlich knapp 600 Anfänger sein, etwa 50 mehr als vor einem Jahr. Dabei können in Kassel nur wenige Fächer im Sommersemester neu belegt werden, darunter Elektrotechnik und Ökologische Landwirtschaft. Bereits im zurückliegenden Semester hatten Kasseler Studenten zwischenzeitlich sogar in Kirchen unterrichtet werden müssen.  Ira Schaible

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