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    Aus kurzen Filmen wird großes Kino

    Kurfilme satt gibt es bis Sonntag, 19. August, im Hof des Kurfürstlichen Schlosses. Beim Finale des Festivals Shorts at Moonlight werden in fünf Tagen knapp 40 Streifen gezeigt.

    Mainz - Bis Sonntag, 19. August, gibt es im Hof des Kurfürstlichen Schlosses wieder Kurzfilme satt. Beim Finale des Festivals Shorts at Moonlight werden in fünf Tagen knapp 40 Streifen gezeigt.

    Ob chaotische Rettungssanitäter (siehe Interview), eine Krisensitzung von Wackeldackel-Produzenten oder zwei Frauen eines Verstorbenen, die seit Jahren um die Pflege seines Grabes streiten - das Programm ist vielseitig und randvoll mit Kurzfilmen. Tragisch, komisch, skurril - für jeden ist etwas dabei.

    Um zwei Preise, die bei Shorts at Moonlight vergeben werden, treten die Regisseure, von denen einige aus Mainz und Umgebung kommen, mit ihren Filmen gegeneinander an. Verliehen werden der Veolia-Umweltservice Kurzfilmpreis am Freitag, 17. August, und der Skoda Kurzfilmpreis am Samstag, 18. August. Für beide Preise gibt es eine große, kritische Jury - das Publikum, also alle Besucher des Festivals.

    Für Kurzfilme begeistern

    Das Publikum kann mitbestimmen, welche Filme ins Finale kommen und auch, welche am Schluss einen der mit jeweils 1250 Euro dotierten Preise erhalten. In Mainz werden an jedem der Abende verschiedene Filmprogramme mit jeweils sieben bis zehn kurzen Filmen gezeigt. Per Stimmkarte wählt das Publikum dann seinen Lieblingsfilm des Abends.

    Das Festival findet traditionell an drei Standorten statt: das Schloss in Mainz, die Höchster Schlossterrassen und das alte Wasserschloss in Hofheim. Die besonderen Locations hat Festivalleiterin Gudrun Winter nicht ohne Hintergedanken ausgewählt. Sie zeigt die Kurzfilme in schönem Ambiente, in Schlössern und an der freien Luft, um auch Menschen für ihr Anliegen zu begeistern, die mit Kurzfilmen bislang nichts zu tun hatten. "Ich möchte dem Publikum das nicht ganz so bekannte Genre schmackhaft machen", so Winter.

    Für die Besucher des Festivals gibt es an jedem Abend kostenlose Sitzkissen und Decken, bei schlechtem Wetter auch Regencapes. Zur gemütlichen Atmosphäre tragen kunsthandwerkliche Pavillons und Lampions bei.

    Schwerpunkt auf Komödien

    Viele Genres sind unter den Kurzfilmen vertreten, der Schwerpunkt liegt allerdings bei den Komödien. Die Veranstalter haben sich vor allem für lustige Filme entschieden, da es ihnen wichtig ist, dass die Besucher gut gelaunt nach Hause gehen, so Winter.

    Sie selbst ist seit Jahren bekennender Kurzfilm-Fan, weil "man da sieht, was man sonst nicht sieht". Es werden meistens Themen aufgegriffen, die sich für einen langen Film nicht eignen, aber deshalb nicht uninteressant sind, meint die Festivalleiterin. Die häufig jungen Filmemacher verstünden es, "spritzige und witzige" Kunst zu produzieren. Besonders schön sei es, dass bei Kurzfilmfestivals mehrere Werke pro Abend gezeigt werden können. "Die Vielfalt und Kreativität der Filme soll das Publikum aufladen und zu Gesprächen anregen", sagt sie.

    Wegen des zehnjährigen Bestehens des Festivals ist das Programm in diesem Jahr in Mainz drei Tage länger. "Wenn die Zuschauer die längere Festivalzeit annehmen, soll es nicht das letze Mal so sein", verspricht Winter.

    Rebecca Ciesielski und Julia Gräff

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