Experten zum Thema Holzrücken mit Pferd standen Laien in Streithausen Rede und Antwort - Forstdirektorin Runkel plädiert für sachliche Debatte
Workshop in Streithausen: Forstamt wirbt für sanfte Waldtechniken
Wie das Holzrücken mit Pferd nach dem sogenannten Kölner Verfahren funktioniert, zeigten die beiden Unternehmer Stefan Golz (Foto) und sein Kollege Daniel Seidel jetzt bei einem Workshop des Forstamtes Hachenburg im Wald bei Streithausen. Fotos: Nadja Hoffmann-Heidrich
Nadja Hoffmann-Heidrich

Westerwald. In der Forstwirtschaft und speziell bei der Holzernte kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. Doch keine davon werde so unsachlich und emotional diskutiert wie das Rücken mit Pferden, sagte Monika Runkel, Leiterin des Forstamts Hachenburg/Forstliches Bildungszentrum (FBZ) Rheinland-Pfalz, bei einem Workshop für Laien im Wald bei Streithausen, in dem sanfte und vor allem den Waldboden schonende Verfahren vorgestellt wurden.

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Mit diesem Kurs sollten andere Techniken keineswegs verteufelt oder diskreditiert werden. Jede habe ihre Daseinsberechtigung. Aber es gehe darum, die Debatte insgesamt zu versachlichen, darzustellen, dass Rückepferde keine Spinnerei oder Nostalgie seien, sondern vielmehr eine gute Ergänzung für mehr Bodengesundheit im Wald, so die Forstamtsleiterin.

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