Bis zu ihrem Renteneintritt hat Thekla Ellert, lange Jahre stellvertretende Leiterin des Hachenburger Kinderhauses, mit ihren Schützlingen auch immer wieder gerne in der Kinderküche gearbeitet. Röder-Moldenhauer
Wer als Erzieherin arbeitet, muss bereit sein, sich selbst stets als Lernende zu sehen – auch mit jahrzehntelanger Berufserfahrung. Das sagt Thekla Ellert aus Hachenburg, eine Kämpferin für den Berufsstand, die jetzt in Rente gegangen ist.
Lesezeit 4 Minuten
Als Thekla Ellert 1982 ihre Ausbildung zur Erzieherin beendete, war die Kindergarten-Welt noch eine völlig andere als heute. Ganztagsplätze mit Mittagsverpflegung gab es nicht; Kinder, die jünger als drei Jahre waren oder noch Windeln benötigten, hatten so gut wie keine Chance, einen Platz zu bekommen.