Schicksal aus Steinebach
Wie Ludwig Hild II in der NS-Zeit verleumdet wurde
Ludwig Hild II (links) mit seinen Eltern Wilhelm und Justine sowie Bruder Wilhelm nach 1900.
Sammlung M. Müller

Der Fall eines Mannes aus Steinebach zeigt die Abgründe eines Systems von Denunzierungen und Verunglimpfungen im Dritten Reich. Das Schicksal von Ludwig Hild II endet tragisch. 

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Am 23. Oktober 1937 erregt ein eigenartiger Vorfall die Aufmerksamkeit der Einwohner von Steinebach a. d. W.: Am Nachmittag, gegen 15 Uhr, betreten fünf würdig erscheinende, fremde Herren das Anwesen Ortsstraße 67. In der Küche versammeln sich außer ihnen und einem Sekretär fünf weitere Personen, die mit einem Pkw des Hachenburger Unternehmers Friedrich Wilhelm Heidt von Steinen und Wölferlingen geholt werden oder zu Fuß aus Steinebach ...

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