Nach Unwettern im Westerwald
Wetterexperte: Riesen-Hitzeglocke liegt über uns
Aufräumarbeiten in Weinähr nach dem Unwetter am 19. Juni: Der Ort an der Mündung des Gelbachs in die Lahn war von dem Starkregen
Aufräumarbeiten in Weinähr nach dem Unwetter am 19. Juni: Der Ort an der Mündung des Gelbachs in die Lahn war von dem Starkregen heftig betroffen. Der Wäller Wetterexperte Björn Goldhausen geht davon aus, dass die Hitze bleibt, aber in den nächsten Tagen kaum Gewitter drohen.
Archiv Nicole Schliemann. Nicole Schliemann

Die Feuerwehren haben am Freitag kaum Einsätze verzeichnet, berichtet Wehrleiter und Vize-BKI Jens Weinriefer. Wetterexperte Björn Goldhausen bestätigt, dass die Regenmengen punktuell mit 150 Liter je Quadratmeter in rund zwei Stunden „extrem“ waren.

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Es bleibt heiß – Gewitter sind in den nächsten Tagen im Westerwald aber eher nicht mehr zu erwarten, sagt der heimische Wetterexperte Björn Goldhausen. Das ist aus seiner Sicht Fluch und Segen zugleich: Die schwüle, drückende Hitze bleibt, wird sich zum Ende der Arbeitswoche noch steigern, aber Starkregen mit überfluteten Kellern und über die Ufer tretenden Bächen werde es voraussichtlich auch nicht geben.

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