Früher gab der Westerwald-Verein sogar dicke Bücher zu seinen Wanderwegen heraus. Jetzt muss er mangels Wegewarten etwas die Hälfte seiner Wege aufgeben. Markus Müller
Wandern liegt im Trend. Die Pflege der Wanderstrecken durch ehrenamtliche Wegewarte eher nicht. Deshalb muss der Westerwald-Verein jetzt die Zahl und die Strecke seiner teils mehr als 100 Jahre alten Wanderwege um mehr als sie Hälfte reduzieren.
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Mit der Zustimmung der Jahreshauptversammlung zu einem Beschluss des Gesamtvorstandes des Westerwald-Vereins (WWV) ist es jetzt amtlich: Der für den gesamten Westerwald zuständige Verein stellt die Betreuung von rund der Hälfte seiner Wanderwege ein. Davon betroffen sind vor allem alle sogenannten Hauptwanderwege, die der Gebietsverein, damals noch mit Westerwaldklub bezeichnet, vor weit mehr als 100 Jahren eingerichtet hatte, und wenige andere ...