Wege zu einem klimaresistenten Wald können verschieden sein - Wissenschaftlicher Beirat der NI plädiert für neue Wege im Umgang mit dem Forst
Wege zu einem klimaresistenten Wald: Schadflächen für 20 Jahre der Natur überlassen?
Sascha Ditscher

Westerwald. Der Wald leidet. Besonders dort, wo einst Fichtenwälder rauschten. Die trockenen Sommer der vergangenen Jahre führten zu einer Borkenkäferplage, die insbesondere eben diesen Fichten schadete. Wo früher Wanderwege durch hohen Wald führten, entstanden Totholzflächen. Forstämter und Waldbesitzer mussten reagieren. Sei es, um öffentliche Straßen und Wege und wirtschaftliches Gut zu sichern, sei es, um den restlichen Wald vor weiterem Befall zu retten. Große Flächen wurden gerodet, Konzepte für die Wiederbewaldung erarbeitet.

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Doch über die Wege zu einem gesunden Wald, der dem Klimawandel trotzt, gibt es unterschiedliche Ansichten. Während die einen auf Wiederaufforstung setzen, plädieren andere dafür, dass sich der Wald mehr oder minder selbst regeneriert und auf natürlichem Weg klimaresistent wird.

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Westerwälder Zeitung

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