Der Tscheche Josef Danda musste beim Bau der A 3 im Lager bei Elgendorf Zwangsarbeit leisten: Vom Westerwald aus in mehrere KZ: Montabaurer Abiturienten blicken auf das Leben von Josef Danda
Die beiden Montabaurer Abiturienten Marius Lange (links) und Anton Ebbinghaus spüren bei einem aufwendigen Projekt der Lebens- und Leidensgeschichte des Tschechen Josef Danda nach, der im Dritten Reich in Elgendorf beim Autobahnbau schuften musste und in Konzentrationslagern landete. Schule
Eigentlich wollten die Abiturienten Marius Lange und Anton Ebbinghaus vom Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur im Rahmen einer freiwilligen letzten Arbeit vor dem mündlichen Abitur die in der Nazizeit Verfolgten ihrer Heimatgemeinde Holler erarbeiten. Davon kamen sie aber wieder ab, als sie bei der Projektarbeit im Leistungskurs von Dr. Markus Müller zu eben diesen Verfolgungsschicksalen erfuhren, dass zum Beispiel das Schicksal des Hollerers Adolf Edel schon bearbeitet worden ist.
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In dem Dorf ließen sich neben Edel vier weitere von den Nazis verfolgte Männer und drei Opfer der Euthanasiemorde nachweisen. Gemeinsam mit ihrem Lehrer widmeten sich die Schüler dann einem ganz anderen Thema: den sogenannten „ausländischen Zivilarbeitern“ im Dritten Reich.