EU-Verordnung Vereine haben sich vielfach ins Thema eingearbeitet - Weiter Unwägbarkeiten bis zur abschließenden Rechtsprechung : Viel Arbeit auch für Wäller Vereine: Unsicherheiten bei Datenschutz bleiben
Der Förderverein Keks ist offline. Die Welschneudorfer wollten nicht riskieren, gegen die neue DSGVO zu verstoßen – kein Einzelfall. Foto: Thorsten Ferdinand tf
Westerwaldkreis. Reichlich Verunsicherung, Frust und Extraarbeit hat die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seit ihrer Einführung Ende Mai verursacht. Nachdem einige kleinere Betriebe und Vereine ihre Internetseiten ganz aus dem Netz genommen hatten und Ehrenamtler laut über Rücktritt nachdachten, hat sich inzwischen einiges wieder normalisiert in Sachen DSGVO und deren Folgen. Viele Unsicherheiten konnten geklärt werden, viel undankbarer und zeitaufwendiger Papierkram ist erledigt und – dank zahlreicher auf verschiedenste Bereiche und Bedürfnisse zugeschnittener Musterdokumente – sind die Internetauftritte von Vereinen, Verbänden und Unternehmen nun mit aktuellen Datenschutzerklärungen versehen. Unwägbarkeiten werden aufgrund der fehlenden Rechtsprechung jedoch noch auf Jahre hinaus bestehen.
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Von einem Prozess, der mit der DSGVO angestoßen wurde, spricht Raimund Schäfer vom Chorverband Westerwald und auch Vorstandsmitglied beim TuS Ahrbach: „Die ersten Schritte sind getan.“ Frühzeitig bereits im ersten Quartal hatte sich der Chorverband mit dem Thema Datenschutz beschäftigt.