Biologie in der Nister
Verschwanden mit den Nasen auch die Muscheln?
Nasen nutzen ihr Gebiss als Schneidwerkzeug, um Kieselalgen von Steinen zu weiden und um die Algen anschließend zu zermahlen, ehe diese ihren Weg durch den Fischdarm antreten, wo sie biochemisch aufgespalten werden. Die Ausscheidungen der Nasen sind möglicherweise eine wichtige Nahrungsquelle für Jungmuscheln.
Manfred Fetthauer

Der Vorsitzende der Arge Nister, Manfred Fetthauer, hat eine Vermutung: Er geht davon aus, dass der massive Rückgang der Nasen in der Nister auch zum Rückgang der Bachmuscheln beigetragen hat. 

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Ältere Personen, die an der Nister aufgewachsen sind, können sich möglicherweise noch daran erinnern, dass das Flussbett einst voller Muschelschalen lag. Doch die Zeiten sind vorbei. Der Bestand der Bachmuschel ist in dem Westerwälder Gewässer stark zurückgegangen.

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