Am Sonntagnachmittag wurden die Feuerwehr und weitere Rettungskräfte zu einem Verkehrsunfall auf die B 54 im Bereich der Abfahrt zur B 414 alarmiert. Bereits bei der Alarmierung war bekannt, dass mehrere Personen verletzt sein könnten. Eingeklemmte Personen wurden nicht gemeldet.
Im Kreuzungsbereich waren zwei Pkw nahezu frontal miteinander kollidiert. Insgesamt wurden sechs Personen leicht verletzt. Vier von ihnen, darunter zwei Jugendliche, mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Alle Unfallbeteiligten wurden zuvor durch den Rettungsdienst und den Notarzt medizinisch gesichtet. Die Aufgaben der Feuerwehr umfassten die Absicherung der Unfallstelle, das Abbinden ausgelaufener Betriebsstoffe, das Abklemmen der Fahrzeugbatterien sowie die Sicherstellung des Brandschutzes. Bei einem der beteiligten Fahrzeuge handelte es sich um ein Elektrofahrzeug.

Mithilfe der entsprechenden Rettungskarte konnten die Einsatzkräfte die Hochvoltkomponenten lokalisieren und die Stromversorgung fachgerecht trennen. Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurde neben dem regulären Rettungsdienst mit Notarzt auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst mit weiteren Rettungskräften alarmiert. Zusätzlich kamen die First-Responder-Einheiten von DRK und ASB sowie weitere Rettungsmittel zum Einsatz.
Insgesamt waren 21 Kräfte vom Rettungsdienst und 28 Kräfte der Feuerwehr in Einsatz. Die Abschnittsleitung Rettungsdienst hatte der Organisatorische Leiter des Westerwaldkreises, die Einsatzleitung hatte die Wehrleitung.

