Die Theatergruppe Simmern führt am zweiten und dritten Novemberwochenende auf der Theaterbühne im Haus Siebenborn in Simmern den Schwank „Ach du Fröhliche“ von Bernd Gombold auf. Unser Bild von einer Probe in der noch nicht ganz fertigen Kulisse zeigt die acht Darsteller (von links) Tobias Panne, Sandra Hampl, Marita Hahn, Hans-Jürgen Sommer, Erika Wittelsberger, Adalbert Wittelsberger, Melanie Michels und Thorsten Schüller. Foto: Hans-Peter Metternich Hans-Peter Metternich
In Simmern – man könnte in diesem Fall sagen, im „wilden“ Westerwald – ist der Teufel los: Eine Schießerei im Wildpark, eine Leiche im Keller, eine räuberisch abgesägte Edeltanne in Nachbars Garten. Und das alles, kurz bevor das Christkind kommt. Bei Familie Maier hängt an Heiligabend der Haussegen schief, denn Vater Anton und Sohn Markus erwachen mit schwerem Kopf und großen Erinnerungslücken von den Vorgängen der letzten Nacht.
Mutter Rita ist alles andere als erfreut, denn Anton hat auch noch vergessen, den Weihnachtsbaum zu besorgen. Das klingt wie der blanke Horror. Bloß, die Szenerie spielt sich – Gott sei Dank – nicht in der Realität ab, sondern im Haus Siebenborn in Simmern, wo die heimische Theatergruppe an fünf Abenden im November das Stück „Ach du Fröhliche“, ein Schwank von Bernd Gombold, aufführt.