Den mit Wasser vollgelaufenen Technikkeller des Westerburger Schwimmbads musste die Feuerwehr Westerburg am Samstag leerpumpen. Aus Sicherheitsgründen schalteten sie zunächst die Stromversorgung des betroffenen Bereichs ab und pumpte anschließend mit mehreren Tauchpumpen das knapp zwei Meter hoch stehende Wasser aus dem Technikbereich ab. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Chlor im Wasser befand, wurden die Abwasserwerke der Verbandsgemeinde Westerburg hinzugezogen.
Verbandsgemeindebürgermeister Markus Hof verschaffte sich gemeinsam mit dem Betreiber des Bads ein Bild von der Lage vor Ort und dankte den Einsatzkräften für ihr schnelles und professionelles Handeln. Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass das Westerwaldbad für den Rest des Jahres geschlossen bleiben wird. Eine abschließende Entscheidung kann jedoch erst nach Abschluss der laufenden Untersuchungen sowie einer umfassenden Bewertung des Schadens getroffen werden.

