Anwohner beobachten nach Straßenausbau in Westerburg eine veränderte Verkehrssituation: Straßenausbau in Westerburg: Anliegeranteil von 60 Prozent gerechtfertigt?
Anwohner der Strecke Langgasse – Gemündener Tor – Tiergartenstraße – Günther-Koch-Straße sind in Westerburg der Ansicht, dass die Trasse „stillschweigend“ zu einer Umgehung der Innenstadt geworden sei. Sie halten deshalb – wegen der aus ihrer Sicht veränderten Verkehrssituation – den Anliegeranteil von 60 Prozent für zu hoch gegriffen. Foto: Michael Wenzel wez
Westerburg. Die Anlieger der Straßen Gemündener Tor, Tiergartenstraße und Günther-Koch-Straße haben in Westerburg ihre Bescheide über die erste Vorausleistung zu den Straßenausbaubeiträgen erhalten. Für viele Anwohner stellt sich allerdings nunmehr die Frage, ob die vorgenommene Einstufung des Anliegeranteils zu rechtfertigen ist.
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Sie begründen dies damit, dass die Strecke von der Langgasse über das Gemündener Tor und die Tiergartenstraße zur Günther-Koch-Straße „stillschweigend“ zu einer Umgehung für die Innenstadt geworden sei. Hierdurch sei es möglicherweise zu einer veränderten „Umgehungsfunktion“ der ausgebauten Trasse gekommen, weshalb der Anliegeranteil von 60 Prozent als zu hoch gegriffen angesehen wird.