Historiker aus Nister spürt vielen Einzelschicksalen nach: Zwei Schwesternsterben nach angeblich grundlosen Beschwerden bei Behörden im Lager
Sogar in NSDAP-Hochburg gab es viele Verfolgungen: Historiker aus Nister spürt vielen Einzelschicksalen nach
Der Montabaurer Lehrer und Historiker aus Nister, Dr. Markus Müller, im Sommer 2021 bei seinen Forschungsarbeiten zur Geschichte der Westerwälder NS-Verfolgten im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Foto: privat

Seit 2019 erfolgen umfangreiche und gezielte Nachforschungen insbesondere in den hessischen und rheinland-pfälzischen Landesarchiven, bei den Arolsen Archives und dem United States Holocaust Memorial Museum. Sie haben das Ziel, auch Namen und Hintergründe zu bislang nicht beachteten Opfern des NS-Regimes im regionalen Umfeld für die Nachwelt zu bewahren.

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Da die Suche nach Ortschaften vielfach nicht möglich ist, zumeist erst konkrete Personennamen wirklich Ansatzpunkte bieten, und darüber hinaus diverse Fälle nicht in schriftlichen Aufzeichnungen erhalten sein dürften, können die bisherigen Resultate bislang keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

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