Hermann Altenhofen brachte nicht nur seine Stimme beim Gesangverein Mendelssohn Bartholdy 1855 ein
Sieben Jahrzehnte engagiert für den Chorgesang: Besondere Ehre für Montabaurer
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Mit 16 Jahren trat Hermann Altenhofen dem Montabaurer Chor, damals noch ein reiner Männergesangverein, bei.
Christian Keidel/GV Mendelssohn Bartholdy 1855. Christian Keidel/GV Mendelssohn

Montabaur. Eine außergewöhnliche Ehrung hat Hermann Altenhofen aus Montabaur-Horressen erhalten. Beim 168. Stiftungsfest erhielt er eine Auszeichnung für sieben Jahrzehnte Chormitgliedschaft als aktiver Sänger im Gesangsverein Mendelssohn Bartholdy 1855 Montabaur. Altenhofen, der 1953 dem damaligen Männergesangverein mit gerade einmal 16 Jahren beitrat, war in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen aktiv, darunter 25 Jahre lang als Vorsitzender.

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Seit 1999 ist er in Anerkennung seiner vielen Verdienste Ehrenvorsitzender, nachdem er zuvor bereits als höchste interne Auszeichnung die Goldene Mendelssohn-Plakette verliehen bekommen hatte. In seiner Laudatio konzentrierte sich Michael Kien, seit 2016 Vorsitzender des Traditionsvereins, auf Höhepunkte aus der Sängervita Altenhofens, bevor er mit ihm in einem Gespräch auf weitere Ereignisse seines musikalischen Werdegangs einging.

Chor singt Geehrtem zwei Wunschlieder

So berichtete Hermann Altenhofen zum Beispiel von den Auslandsreisen des Chors, die das Ensemble bis nach Südamerika führten. Dem Jubilar zu Ehren sang der Chor, der vor zwei Jahren vom Männer- zu einem gemischten Ensemble wurde, zum Anfang des Abends zwei Wunschlieder – darunter „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay.

„Ihr habt erkannt, dass dieser Schritt ohne Alternative war, und Ihr seid ihn gegangen. Mit hör- und sichtbarem Erfolg! Gratulation!“

Hermann Altenhofen gibt das Lob an seinen Chor zurück.

In seinen Dankesworten lobte der Geehrte den Chor für den Mut, die Transformation „vom MGV zum GV“ überhaupt gewagt zu haben. „Ihr habt erkannt, dass dieser Schritt ohne Alternative war, und Ihr seid ihn gegangen. Mit hör- und sichtbarem Erfolg! Gratulation!“ Altenhofen ermutigte den Chor und dessen Dirigenten Dominik Pörtner, sich neben dem modernen Liedgut auch den traditionellen Chorwerken zu widmen, etwa den extra für gemischte Chöre geschriebenen Kompositionen ihres Namensgebers Felix Mendelssohn Bartholdy. Schließlich gab der Geehrte das Ende seines sängerischen Wirkens im Chor bekannt. In Anerkennung seines Lebenswerks standen die Gäste zum Applaus für Hermann Altenhofen auf.

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