Wölfe im Westerwald
Schafhalter aus Hof berichten von blutigem Angriff
Annabell und Christian Amend inmitten ihrer Schafe. Im Moment sind die Tiere zwar eingestallt, aber klar ist: "Spätestens im April müssen wir wieder raus. Wir können und wir wollen uns nicht vor dem Wolf verstecken."
Elmar Hering

Mit beängstigender Häufigkeit sind zuletzt mutmaßliche Wolfsangriffe im Hohen Westerwald gemeldet worden. Nicht nur Dutzende Schafe kamen dabei zu Schaden. Ein Tierhalter-Ehepaar berichtet. Für Sichtbarkeit soll ein loderndes Signal sorgen.

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Seitdem kurz vor dem Jahreswechsel mehr als 50 Schafe und Damwild bei einer Reihe von Rissen getötet wurden, sind die Menschen im Hohen Westerwald aufgeschreckt. Vieles deutet darauf hin, dass Wölfe für diese blutigen Attacken verantwortlich sind. Angeführt von der Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald beklagen Weidetierhalter seit Langem ein ihrer Meinung nach unzureichendes Wolfsmanagement – jetzt wollen sie ihrem Anliegen mit einem ...

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