Besondere Gottesdienste am Reformationstag - Bischof Bätzing an Allerheiligen: Erschreckend hohe Zahl der Kirchenaustritte belastet mich sehr
Reformationstag und Allerheiligen im Westerwald: Kritische Fragen und erschreckende Kirchenaustritte
Beim Gottesdienst zum Reformationstag in Alsbach interpretierte ein Ensemble aus den Posaunenchören von Neuhäusel und Höhr-Grenzhausen zeitlos schöne Choräle wie „Ein feste Burg ist unser Gott“ oder „Verleih uns Frieden gnädiglich“ in außergewöhnlichen Arrangements. Foto: Peter Bongard
Peter Bongard

Westerwaldkreis/Limburg. Der Reformationstag der Evangelischen und das Fest Allerheiligen der Katholischen Kirche war in diesem Jahr aus den verschiedensten Gründen auch im Westerwald ungewöhnlich – und das nicht nur wegen des Sommerwetters Ende Oktober/Anfang November. Nein, zum ersten Mal nach der Corona-Pandemie konnten die beiden Kirchenfeste von den Gläubigen wieder nahezu normal gefeiert werden. Allerdings war oft ihre Schar kleiner als vor der Pandemie.

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Seit dem 31. Oktober 1517 ist alles anders. An diesem Tag hat Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlicht, mit denen er die damalige Kirche verändern wollte. Heute, mehr als 500 Jahre später, feiern evangelische Christen den Tag als Reformationstag; als Geburtsstunde der Evangelischen Kirchen.

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Westerwälder Zeitung

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