Gericht Vernehmung aus Sicherheitsgründen nur per Videokonferenz
Rauschgiftprozess: Verdeckte Ermittler als Zeugen gehört
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Koblenz/Montabaur. Sie sollen mit kiloweise Kokain gehandelt haben, und ein zentraler Umschlagplatz dabei war der Westerwald. Der fünfte Tag im Prozess gegen vier Männer (42, 40, 44 und 33 Jahre), die wegen bandenmäßigen Drogenhandels im Kilobereich angeklagt sind, unterschied sich fundamental von den bisherigen: Die Verhandlung im Koblenzer Landgericht fand fast ganz unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Grund waren die Aussagen von Vertrauensleuten und verdeckten Mitarbeitern der Landeskriminalämter von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die für die Allgemeinheit anonym bleiben sollten.

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Dazu wurde der Verhandlungssaal in ein Multi-Media-Center umgestaltet. Auch für die Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Andreas Bendel war das Neuland. Die Zeugen wurden von ihren Aufenthaltsorten aus per Videokonferenzschaltung live in den Saal übertragen, durch ein Mikrofon in der Saalmitte konnten das Gericht, der Staatsanwalt und die insgesamt acht Verteidiger ihre Fragen stellen.

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Westerwälder Zeitung

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