Verbesserung der Sicherheit durch das Projekt wird anerkannt - Kosten werden kritisch gesehen
Radweg Holler-Montabaur: Ministerium legt Bewertung offen
Bislang ist es gefährlich, mit Fahrrad von Holler nach Montabaur zu fahren. Dass der Bau eines Radwegs entlang der L 326 die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer verbessern würde, bestätigt auch das Mainzer Verkehrsministerium.
Thorsten Ferdinand

Holler/Montabaur. Ein Radweg an der L 326 zwischen Holler und Montabaur würde die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer spürbar verbessern. Die hohen Kosten für das Projekt sieht das Mainzer Verkehrsministerium jedoch kritisch. Das geht aus einer nutzwertanalytischen Bewertung des geforderten Fuß- und Radwegs hervor, die unserer Zeitung vorliegt. Insgesamt erhält das Projekt 49 von 100 möglichen Punkten in der Bewertungsmatrix. Wie gut der Weg damit im Vergleich zu anderen möglichen Radwegen im Land abschneidet, geht aus den Unterlagen allerdings nicht hervor.

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Zur Erinnerung: Die Verbandsgemeinde Montabaur hat im vergangenen Jahr eine Machbarkeitsstudie für den Bau des etwa zwei Kilometer langen Wegs erstellen lassen (unsere Zeitung berichtete). Darin wurden die Kosten auf 3 bis 4 Millionen Euro geschätzt, weil zwei neue Brücken gebaut werden müssten – eine am Ortsausgang von Holler und eine südlich von Montabaur unweit des Segelflugplatzes.

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