Justiz Arbeitsloser Mann bestreitet gefährliche Manöver im Straßenverkehr - Weitere Ermittlungen nötig
Prozess: Ist Fahrer auf Mutter und Kleinkind zugerast?
Justizia
Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv
Peter Steffen/Archiv. dpa

Westerwaldkreis. Kurz und knapp erklärte ein heute 28-jähriger Mann vor dem Schöffengericht Montabaur: „Das trifft nicht zu!“ Er ist angeklagt, vor rund einem Jahr in Bad Marienberg mehrfach gefährlich in den Straßenverkehr eingegriffen zu haben. In sieben Fällen soll er ohne Führerschein unterwegs gewesen sein, und an einem Tag soll er Gas gegeben und mit seinem Auto auf eine junge Mutter mit Kleinkind zugefahren sein – in der Absicht, sie an- oder umzufahren.

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Zum Glück konnte sich die junge Frau mit ihrem 15 Monate altem Kind in eine Hofeinfahrt retten. Er habe keinen Führerschein besessen und sei deshalb überhaupt nicht gefahren, erklärt der Angeklagte nachdrücklich. Unter Tränen berichtet er von seinen persönlichen Verhältnissen: Er hat momentan keinen festen Wohnsitz, ist arbeitslos und hat jede Menge Schulden, über die er den Überblick verloren hat.

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