Herschbach/Koblenz
Prozess: Afghane wollte Sextat in Flüchtlingsheim Herschbach verheimlichen

Herschbach/Koblenz. Ein Afghane (35) filmte im Flüchtlingsheim Herschbach durch das Schlüsselloch einer Tür, wie ein Landsmann (18) einen afghanischen Jungen (7) zum Sex drängte. Aber: Er wollte keine Anzeige erstatten, verständigte erst zwei Wochen später die Polizei, als der Täter ihm sein Handy stahl - mit seinen Familienfotos aus Afghanistan. Die Missbrauchstat kam eher zufällig ans Licht.

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Von unserem Redakteur Hartmut Wagner So hat es der Afghane am zweiten Tag des Missbrauchsprozesses am Landgericht Koblenz geschildert. Warum er anfangs nicht zur Polizei wollte, begründete er so: Er schämte sich für seinen Landsmann – und befürchtete, dass andere Heimbewohner denken könnten, alle Afghanen seien Tiere.

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