Die Einsatzkräfte taten alles, um den schwerst verletzten 69-Jährigen nach seinem Unfall zwischen Ebernhahn und Ransbach-Baumbach zu retten. Später wurde in seinem Auto die mutmaßliche Tatwaffe gefunden. Der Mann war nach dem Unfall nicht vernehmungsfähig. Ralf Steube
Gegen den getrennt lebenden Ehemann der Getöteten wird vorerst wegen Totschlags ermittelt – die Tat könnte auch noch als Mord qualifiziert werden. Wie der mutmaßliche Täter lebte auch das Opfer zuletzt im Westerwald.
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Vieles weist darauf hin, dass die 67-Jährige, deren Leichnam am Sonntag, 17. Mai, nahe Ebernhahn gefunden wurde, Opfer eines Femizids geworden ist. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Haftbefehl gegen den 69-jährigen, von der Frau getrennt lebenden Ehemann erlassen: Er soll die Frau mit einem Hammer erschlagen haben und dann in selbstmörderischer Absicht mit seinem Auto gegen einen Straßenbaum an der L300 gefahren sein.