Hachenburger Tobias Petry kämpft um den Posten, den plötzlich ein Pfälzer CDU-Mann im Landtag erhielt
Nach Wechsel von Ralf Seekatz ins EU-Parlament: Westerwälder Tobias Petry kämpft um Nachrückerposten, den plötzlich ein Pfälzer erhielt
Tobias Petry aus Hachenburg kämpft noch immer um sein Landtagsmandat.
Röder-Moldenhauer

Hachenburg. Über die Nachfolge des Westerburger CDU-Politikers Ralf Seekatz im Landtag muss nun der Verfassungsgerichtshof in Koblenz entscheiden. Angerufen hat ihn Tobias Petry aus Hachenburg, der B-Kandidat des ins Europaparlament gewählten Seekatz. Doch statt des Westerwälders kam nach dem Willen des Landeswahlleiters der Pfälzer Marcus Klein als Nachrücker zum Zuge.

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Denn Landeswahlleiter Marcel Hürter hatte im September moniert, dass der im hessischen Kultusministerium tätige Jurist Petry während der laufenden Wahlperiode für einige Wochen seinen Wohnsitz von Rheinland-Pfalz nach Hessen verlagert hatte. Damit sei die ununterbrochene Wählbarkeit nicht gegeben gewesen.

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Westerwälder Zeitung

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