Buchung des Mobilitätsservice brachte Edgar Hirz nichts: Zugpersonal konnte Lift nicht bedienen
Mobilitätsservice gebucht: Dennoch wird Rollstuhlfahrer aus Herschbach am ICE stehen gelassen
Edgar Hirz wartet immer noch auf eine zumindest finanziell angemessene Entschädigung: Der Herschbacher und seine Frau konnten eine Bahnreise von Montabaur nach Dresden nicht antreten, weil kein Bahnbediensteter in der Lage war, den Lift für den Rollstuhlfahrer zu bedienen. Für das Personal, das Monika Hirz erst suchen musste, stand die pünktliche Abfahrt des ICE im Vordergrund, wie den Kunden recht unfreundlich bedeutet wurde. Foto: Katrin Maue-Klaeser
Katrin Maue-Klaeser

Nach Dresden sollte die Reise von Edgar und Monika Hirz gehen. Das Ehepaar aus Herschbach hatte alles vorbereitet, die Fahrkarten besorgt und den Mobilitätsservice gebucht. Letzteres sollte sicherstellen, dass der auf den Rollstuhl angewiesene Edgar Hirz beim Einstieg am Montabaurer Bahnhof sowie an allen Umsteigestationen die erforderliche Hilfestellung bekommt. Statt eines Kurzurlaubs indes bescherte die Deutsche Bahn den Herschbachern nur Scherereien.

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So wartet Edgar Hirz noch Wochen später darauf, dass ihm von dem Unternehmen neben dem Fahrpreis Stornierungsgebühren für das Hotel in Dresden und die Kosten für die Hundepension erstattet werden – von einer Entschädigung für die Unannehmlichkeiten ganz zu schweigen.

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