Verkehr Seit 1. Juli gilt Gebühr auch auf allen Bundesstraßen - Müll- und öffentliche Versorgerfahrzeuge müssen (noch) zahlen: Maut-Mehrkosten auf Westerwälder Bundesstraßen treffen letztlich alle
Die neu errichteten blaugrünen Erfassungssäulen sind die sichtbaren Zeichen der Maut-Ausweitung auf alle Bundesstraßen. Die entstehenden Kosten werden weitergegeben und treffen letztlich alle Bürger. Foto: Sascha Ditscher Sascha Ditscher
Westerwaldkreis. Die Mautpflicht für den Güterkraftverkehr gilt seit dem 1. Juli auch auf allen Bundesstraßen, im Westerwaldkreis sind dies die B 8, B 49, B 54, B 255, B 413 und B 414. Die Mautausweitung soll das Nutzerprinzip stärken, höhere Einnahmen generieren, Lärm und andere Emissionen verringern und die Ausweichstrecken entlasten.
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Die blaugrünen, vier Meter hohen Erfassungssäulen, die bereits vor einigen Wochen installiert wurden, haben bundesweit schon für viele Auffahrunfälle gesorgt, weil Autofahrer sie für Blitzer hielten. Doch die Auswirkungen der Ausweitung der Maut gehen natürlich weiter.