Eltern des in Lakehurst ums Leben gekommenen Funkers Franz Eichelmann wohnten 1937 in der Kreisstadt
Luftschiff am Wäller Himmel: Als die Hindenburg über Montabaur schwebte
Die Hindenburg über Montabaur, aufgenommen vom Großen Markt in die Sauertalstraße. Fotos: Stadtarchiv Montabaur
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Montabaur/Frankfurt.  Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof gibt es eine Gemeinschaftsgrabstätte von insgesamt sieben Opfern des in Lakehurst (USA) verunglückten Luftschiffes „Hindenburg“. Die Säule mit dem Relief trägt als Inschrift das Datum des Unglückstages, den 6. Mai 1937. Ebenso sind darauf eine Symbolzeichnung des Luftschiffes und der Schriftzug „LS - HINDENBURG“ zu sehen. Ein Name, der dort vermerkt ist: Franz Eichelmann.

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Er ist 26 Jahre alt, als er als Funker bei der Explosion des Luftschiffes in Lakehurst ums Leben kommt. Seine Eltern wohnen damals in Montabaur. Bei einem Überflug über die Stadt soll auf seine Bitte hin der Mann am Steuer das riesige Luftschiff kurz zum Nicken bekommen haben – ein Gruß für die Eltern.

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