Besonders beeindruckt zeigte sich Bildungsminister Sven Teuber von den von den Schülern selbst gestaltetene Roll-Ups, die sogar bei der Farbgebung die farbigen Winkel aufgriffen, mit denen die Gruppen der KZ-Insassen gekennzeichnet waren. Markus Müller
Seit Jahren erforschen Schüler des Mons-Tabor-Gymnasiums unter Anleitung ihres Lehrers Markus Müller die Schicksale von Menschen, die in der NS-Zeit im Westerwald verfolgt wurden. Jetzt ließ sich Bildungsminister Sven Teuber davon beeindrucken.
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Eigentlich sind sie ja nur Schüler und ein Lehrer des Montabaurer Mons-Tabor-Gymnasiums. Doch ihr seit Jahren vorangetriebenes Projekt zu durch die Nazis Verfolgten Westerwäldern betrifft den ganzen Kreis: In 83 Prozent der 192 Gemeinden gab es in der NS-Zeit verfolgte Menschen, die viel zu oft dadurch auch zu Tode kamen.