Westerwald-Kinder übernehmen Patenschaften für Kahlschlagflächen : Kinder aus Höhr-Grenzhausen sind Paten: Wie sich das Naturprojekt „Wilder Wald“ entwickelt
Joachim Türk (links) hat mit einigen Teilnehmern einer Waldwanderung das erste Hinweisschild auf einen „Wilden Wald“, für den die Westerwald-Kinder die Patenschaft übernommen haben, aufgestellt. Mit dabei Revierförster Detlev Nauen (rechts). Hans-Peter Metternich
Sie haben Baumpatenschaften vergeben, die Westerwald-Kinder, und 12.000 Bäume gepflanzt (die WZ berichtete). Jetzt übernehmen sie Patenschaften für Flächen, auf denen nach dem Kahlschlag überhaupt nichts geschieht, wo der Wald sich selbst überlassen bleibt. „Wilder Wald“ heißt die Aktion an Stellen, wo nur wächst, was Wald und Tiere gepflanzt haben. Das Projekt wird vom Jugend- und Kulturzentrum Zweite Heimat durchgeführt.
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Joachim Türk, zweiter Vorsitzender des Kinderschutzbundes Höhr-Grenzhausen, gegenüber unserer Zeitung: „Schon bei den Pflanzaktionen war klar: Bäumchen, die auf den kahlen Flächen bereits Wurzeln geschlagen haben, bleiben stehen als ,Naturverjüngung', wie die Förster sagen.