Marco Rocco von der Katholischen Fachstelle in Montabaur berichtet: In schwieriger Zeit für junge Leute da sein: Auch Jugendarbeit verlagert sich ins Internet
Marco Rocco von der Katholischen Fachstelle in Montabaur steht mit vielen jungen Leuten in Kontakt und begleitet sie digital durch die Krise. Marvin Conradi
Montabaur. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie treffen Jugendliche besonders hart. Für junge Menschen stellen sich derzeit viele Fragen: Bin ich als Schüler gut vorbereitet für die Oberstufe oder für ein Studium? Wie gehe ich mit dem Thema Isolation um? Und wie sieht es mit Zukunftsangst aus? Unsere Zeitung hat mit Marco Rocco, Leiter der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit Westerwald/Rhein-Lahn mit Sitz in Montabaur, gesprochen. Der Theologe ist auch Jugendseelsorger und kennt deshalb die aktuellen Ängste und Sorgen junger Menschen. Er sieht aber auch Mut und Zuversicht bei ihnen.
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Regelmäßig steht Rocco mit jungen Leuten im Alter von 16 bis 22 Jahren in Kontakt. Während die meisten Studenten berichten, dass ihr Studium digital gut funktioniert, klagen vor allem Abiturienten häufig über Probleme. „Viele Teenager stellen sich die Frage: Bin ich mit meinem Abitur in der aktuellen Pandemie gut auf mein Studium vorbereitet?