Dr. Markus Müller weist in 155 Gemeinden von der Nazi-Diktatur Verfolgte nach - Seine Schüler führen eigene Projekte durch
In den meisten Wäller Orten gab's NS-Opfer: Schüler beschäftigen sich mit Erinnerungskultur
Die Schülergruppe mit ihrem Tutor Dr. Markus Müller (rechts) beschäftigt sich unter anderem auch mit der Erinnerungskultur zu NS-Verfolgten im Westerwald. Gerade die Gedenkarbeit der Gemeinde Meudt mit ihrem Denkmal für die ehemalige Synagoge sehen die Schüler als vorbildlich an.
Markus Müller

Westerwaldkreis. In gut vier Fünftel aller Dörfer und Städte im Westerwaldkreis lassen sich Menschen nachweisen, die zur Zeit der Nazidiktatur verfolgt und zum Teil auch ums Leben gekommen sind.

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Diese fast unglaubliche und erschreckende Dichte hat der Montabaurer Lehrer und Heimatforscher aus Nister, Dr. Markus Müller, in einer ersten Überblicksdarstellung erarbeitet. Bisher konnte er in 155 der 192 Gemeinden solche Verfolgungsbiografien belegen.

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Westerwälder Zeitung

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