Erinnerung ans Kriegsende 1945
Immer mehr Puzzleteile zum Rheinwiesenlager Siershahn
Siershahns Ortsbürgermeister Alwin Scherz und Ortsarchivarin Monika Sturm mit einem Relikt aus dem Rheinwiesenlager, das 1945 vo
Siershahns Ortsbürgermeister Alwin Scherz und Ortsarchivarin Monika Sturm mit einem Relikt aus dem Rheinwiesenlager, das 1945 von den US-Streitkräften in der Westerwaldgemeinde errichtet wurde.
Markus Kratzer

Das Rheinwiesenlager in Siershahn war ein Kriegsgefangenenlager, das die US-Streitkräfte im Frühjahr 1945 errichtet haben. Tod, Leid und Elend sind mit der Einrichtung verbunden – und inzwischen jede Menge Erinnerungen. Wir haben nachgefragt,

Lesezeit 2 Minuten
Ortsarchivarin Monika Sturm und Siershahns Ortsbürgermeister Alwin Scherz betrachten einen handgefertigten Stab, der Geschichte(n) erzählen könnte. Fritz Kähler, der am 9. Juli 1945 ins Rheinwiesenlager nach Siershahn kam, hat den Wanderstock selbst geschnitzt, der folgende Inschriften trägt: „Lerne Leiden ohne zu Klagen“, „Nimm di nix vor – dann sleiht di nix fehle“, „Was mich nicht umwirft – das macht mich stark“ sowie Siershahn-Westerw.

Ressort und Schlagwörter

Westerwälder ZeitungZeitgeschichte

Top-News aus der Region