Politik Heftige Diskussion im Stadtrat - Ratsmitglied verlässt unter Protest den Saal - Wie der VG-Chef die Rechtslage sieht: Im Stadtrat Wirges wird die Jugendkasse zum Zankapfel
Zankapfel Jugendraumkasse: Über die Frage, ob der Jugendpate der Stadt Wirges die Kasse selbst verwalten darf oder nicht, ist jüngst im Stadtrat ein heftiger Streit entbrannt. Dabei haben beide Seiten nicht ganz Unrecht, wie VG-Chef Michael Ortseifen im WZ-Gespräch erklärt. Foto: Sascha Ditscher Sascha Ditscher
Wirges. Darf der Jugendpate der Stadt Wirges die Kasse des Jugendtreffs, der am 23. September im ehemaligen Tennisheim am Steimel wieder eröffnet wird, selbst verwalten oder nicht? An dieser Frage hat sich in der jüngsten Sitzung des Wirgeser Stadtrates eine heftige Diskussion entzündet. Während die Erste Beigeordnete Waltraud Klein und einige Ratsmitglieder argumentierten, das Jugendkonzept der Verbandsgemeinde sehe das eigenständige Führen der Kasse durch den Jugendpaten vor, hielten andere Räte dagegen, dass es nur eine Kasse bei der Verbandsgemeinde für alle Ortsgemeinden und Einrichtungen wie den Jugendtreff gebe. Wir haben bei Bürgermeister Michael Ortseifen nach den Fakten gefragt. Ergebnis: Keine Seite hat Unrecht. Fakt ist aber, dass die Kassenführung des Jugendtreffs nunmehr bei der Stadt liegt.
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Jugendpate Janek Wehler hatte in der Sitzung eigentlich nur sein Jugendkonzept für die Stadt Wirges vorstellen wollen (siehe Kasten), als das Thema Jugendkasse unversehens für einen emotionalen Streit sorgte. Wehler hatte ausgeführt, zu seinen Aufgaben zähle auch das selbstständige Verwalten der Jugendraumkasse.